DEUTSCH

Hans Ulrich Imesch
Weinberglistrasse 47
CH-6005 Luzern

+41 79 21 888 23
imesch@iggz.ch

Idee, Konzept, Design: Hans Ulrich Imesch ©

Monument
Das Mandala for Peace ergibt ins Dreidimensionale übersetzt eine Baute von einprägsamer Gestalt. Trotz der eher bescheidenen Abmessungen (Kreisdurchmesser 39 m, Kelchoberkante 30 m) wirkt die Gestalt stark, sie hat sogar etwas „Monumentales“ an sich und besitzt die Einmaligkeit einer Landmarke. Deshalb und weil nach einer Bezeichnung gesucht wurde, die wertneutral sein sollte, also keiner Glaubensrichtung oder Weltanschauung zugeordnet werden kann, erhielt das Projekt im Laufe der Zeit nach dem Entwurf die Bezeichnung „The Monument of Peace, a Milestone for World Peace“.

Mandala
Wikipedia: „Mandala (Sanskrit: Kreis) ist ein figurales oder ein geometrisches Schaubild in der Form eines Yantra (eines rituellen Diagramms), das im Hinduismus und Buddhismus in der Kultpraxis eine magische oder religiöse Bedeutung besitzt. Ein Mandala ist meist quadratisch oder kreisrund und stets auf einen Mittelpunkt orientiert.

In seiner einfachsten Ausführung kann es ein Dreieck zeigen, das eine Trinität symbolisiert; in seiner grössten Ausgestaltung bis in den Grundplan eines sakralen Gebäudes gesteigert verkörpert das Mandala das gesamte Universum mit Himmel, Erde und Unterwelt.

Ein Mandala dient als visuelles Hilfsmittel, um (...) komplexe religiöse Zusammenhänge verinnerlichen zu können.“

Archetyp
Um in den Genuss der Wirkung eines Mandalas zu kommen, braucht es keine Erklärungen und kein intellektuelles Wissen darüber, was die einzelnen Teile bedeuten, und auch keine spezielle Glaubenszugehörigkeit. Es genügt, das Mandala zu kontemplieren. Das Mandala berührt, über die Kontemplation, tief liegende seelische Grundmuster, deren Wirken ganzheitlich ist und zu einer seelisch-geistigen Befriedung führt. Das Mandala ist also ein Instrument, der Handelnde der Mensch, der Spiegel die Seele.

Grundriss Sky
Das Monument of Peace ist ein begehbares Mandala. Es ist ein Ort der Stille, ein Ort der Andacht, der Einkehr, ein Ort von Besinnung und Kontemplation – für jeden und jede von uns, welcher Glaubensrichtung wir auch angehören mögen, und auch für jene unter uns, die sich keiner Religion verbunden fühlen oder ihr angehören und die keinerlei religiöse Handlungen vollziehen. Es ist ein Ort der Kontemplation für Gläubige und für Nicht- oder irgendwie Andersgläubige.

Friedensdenkmal
Das Monument of Peace ist auch ein Denkmal. Es soll, inmitten allen weltlichen Geschehens, die Menschen daran erinnern, dass Frieden – Weltfrieden – eines der erstrebenswertesten Ziele der Menschheit sein kann.

Manifest
Das Monument of Peace ist auch ein Manifest einer Gemeinschaft von gleichgesinnten Menschen, die mit Blick auf das dunkle Weltgeschehen nicht einfach dem Entsetzen zuschauen, aber auch nicht zur Waffe greifen, um sogenannte Vergeltungsschläge auszuüben, sondern sie wollen – im Sinne des Mahatma (Ghandi) –, ohne Gewalt anzuwenden, etwas gegen Angst, Terror, Raubbau, Zerstörung tun.

Weltfrieden
Es mag eine Utopie sein (der Mensch sei eben auch eine Bestie und die müsse sich doch ausleben können) oder in den Augen vieler gar kein erstrebenswertes Ziel (Beispiel Rüstungsindustrie), doch das Projekt ist getragen von der Vision eines möglichen Weltfriedens.

Weltfrieden als seelisch-geistige Befindlichkeit der Weltbevölkerung ist, so meine Annahme, Ausdruck der vermutlich höchsten Kulturleistung, zu der die Menschheit grundsätzlich fähig ist. Frieden, Weltfrieden, so meine Behauptung, ist eine menschliche Angelegenheit – nichts anderes.

Ihr persönlicher Beitrag
Es ist meine tiefste Überzeugung, dass jeder Mensch ganz persönlich zum Weltfrieden beitragen kann! Indem er bestrebt ist, während seines Seins im privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Leben stets sein ganz persönliches inneres Gleichgewicht, seinen eigenen inneren Frieden zu finden, egal wie auch immer die äusseren Umstände sind und  egal, wie die gesellschaftlichen Reaktionen darauf sein werden.

Dieser Ansatz meint nicht, dass das Ziel ein selbstzufriedenes Ego ist oder ein mit allen Wassern gewaschenes Bewusstsein. Er meint, dass jeder Einzelne einen substanziellen Beitrag zum Weltfrieden leistet, wenn er – was in aller Regel leider eher mühsam ist – sich seiner selbst, seines Seins, Handelns, Denkens, Fühlens möglichst bewusst wird. Das Leben selbst, jeder einzelne Tag bietet Gelegenheit dazu.

Licht und Schatten
Sollte das hehre Ziel „Weltfrieden“ einst erreicht sein, wird es keine Religionen, keine politischen Parteien, weder Reiche noch Arme, keine Ausbeuter und Ausgebeutete mehr geben – und auch das Monument of Peace wird es dann nicht mehr brauchen. Es wird aber auch kein „paradiesischer“ Zustand herrschen, in dem die Menschheit sorgenfrei vor sich hindöst. Wie es sein wird, weiss ich nicht. Aber ich vermute, dass dann die Menschheit einen derart hohen seelisch-geistigen Zustand erreicht hat, dass sie in Bewusstheit fähig ist, im Einklang mit der „kosmischen Ordnung“ zu sein.

Auch wenn Sie andere Ansichten darüber haben, wie Weltfrieden ausschauen wird, werden wir uns aber bestimmt darin einig sein, dass wir davon noch sehr weit entfernt sind. Trotz des Bemühens vieler scheint das, was dem Weltfrieden im Weg steht, eine Art Hydra-ähnliches Ungeheuer zu sein, das scheinbar nicht besiegbar ist. Nun ist es so, dass dieses Ungeheuer sich nicht nur zu wehren weiss, wenn man es umbringen will, sondern es ist nicht fassbar, weil es sich in allen unseren Seelen eingenistet hat.

Ganzheit
Die Idee hinter dem Monument of Peace und seiner baulichen Anlage zielt darauf hin, sich mit dem Monster – das, wie erwähnt, sich in einem jeden von uns befindet – anzufreunden, Frieden zu schliessen, ein Auskommen miteinander zu finden. Denn wie jeder weiss, besteht Ganzheit aus Licht und Schatten – aus Gegensätzen, die sich sowohl gegenseitig bedingen, wie sie auch ihr Gegenteil in sich selbst enthalten. Das Gute hier, das Böse dort – das gibt es nicht. Im Lichten selbst ist das Dunkle enthalten und ebenso ist das Lichte im Dunkeln enthalten. Und zwar andauernd und nachhaltig. Somit sind beide Teile grundsätzlich gleichwertig. Ich vermute, dies zu verstehen ist der erste Schritt Richtung Frieden, Richtung Weltfrieden.

Baulich ist das Monument of Peace, um den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit zu geben, sich mit der eigenen Gegensätzlichkeit beschäftigen zu können, nicht nur zum Himmel, zum Hellen, Reinen, Geistigen, Transzendenten hin gerichtet, sondern gleichermassen zur Erde hin, zum Dunklen, Dreckigen, Emotional-Instinkt- und Triebhaften.

Das Monument of Peace ist ein sakrales Gebäude, welches „das gesamte Universum mit Himmel, Erde und Unterwelt verkörpert“.

Symbolik
Der Entwurf zeigt im Grundriss einen Kreis. Als Symbol steht er für Ganzheit, Einheit, Ausgeglichenheit und auch für Grenze und Schutz. Der Übergang für die Besuchenden vom Aussen ins Innen geschieht an vier Öffnungen. Diese sind nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet. Dadurch erfährt der Kreis (das Bauwerk) eine „kosmische Verankerung“: Sein Zentrum wird zum „Nabel der Welt“.  

Im Schnitt bildet sich das Symbol für Ganzheit aus den Teilen „Himmel” (Geist, Transzendenz, Götter) und „Erde” (Materie, Leben, Menschen). Das Verbindende Element ist das „Gefäss“, das als „Resonanzkörper“ wirkt und sowohl „Sender“ wie auch „Empfänger“ ist.

In diesem „Gefäss“, das unten und oben offen ist, sammeln sich die unausgesprochenen Gedanken, Gebete, Gefühle der Anwesenden. Diese Gedanken, Gebete, Gefühle sind seelisch-geistige Energien, die sich in diesem Gefäss vernetzen und dann, durch die Wirkung als Resonanzkörper, den „kosmischen Winden“ übergeben werden. Diese „kosmischen Winde“ tragen die hier erzeugten seelisch-geistigen Energien weiter, sodass sie sich über die ganze Welt ausbreiten. Zudem sammelt das „Gefäss“ auch durch die „kosmischen Winde“ herangetragene „Botschaften“ und gibt diese an die anwesenden Menschen weiter.

Ort der Stille
Das Monument of Peace dient ausschliesslich als Ort für die persönliche Einkehr. In ihm finden keine Veranstaltungen statt. Die Energie, die hier entsteht, wächst und wirkt, hat ihre Quelle in der Stille. Das Monument of Peace dient ausschliesslich der persönlichen Kontemplation der Frage: „Bin ich mit mir in Frieden?“

Site
Das Monument of Peace kann im Prinzip überall auf dieser Welt und in unterschiedlichsten baulichen und landschaftlichen Umgebungen stehen. Wichtig ist, dass der Standort im Schwerpunkt liegt eines grösseren und stark frequentierten Gebietes.

Das Monument of Peace benötigt für sich allein lediglich eine Fläche von 50x50 m. Es wird aber Infrastruktureinrichtungen wie z. B. Parkplätze, Haltestellen des ÖV, Eingänge mit Empfang, Auskunft, Verkaufsstände, Kioske, Cafés etc. nach sich ziehen. Es können Bauten für Konferenzen, Darbietungen, Theater, Konzerte und Ausstellungen, Gastronomie und Hotellerie  etc. dazukommen. Umfang und Anordnung dieser Elemente sind von der jeweiligen lokalen Situation abhängig. Bei einer isolierten Lage werden sie neu aufgebaut werden, in einem besiedelten Kontext sind allenfalls vorhandene Angebote auszubauen.

Stiftung
Der Entwurf für das Mandala for Peace entstand nach dem 11. September 2001. Seither wurde das Projekt weiterentwickelt und es bildete sich eine Gruppe von Menschen, die sich mit dem Projekt identifiziert, an seiner Idee weiterstrickt, sie in die Welt hinaus trägt, denn um die Idee greifbar – und damit begreifbar – werden zu lassen, soll das Denkmal, so der Wunsch dieser Gruppe, gebaut werden. Zu diesem Zweck wurde im Dezember 2015 die Stiftung Monument of Peace gegründet. Ihr Auftrag ist, irgendwo auf dieser Welt ein Monument of Peace zu realisieren. Seine Eröffnung soll am 11. September 2026 sein.

Gemeinschaft
Die wichtigste Aufgabe der Stiftung ist, neben der Standortsuche, das Rekrutieren geeigneter Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und das Sicherstellen der Finanzierung. Sie verfolgt dabei das Modell „Gemeinschaft“. Sie wünscht sich, dass alle, die sich mit dem Projekt identifizieren, dieses in irgendeiner Form aktiv unterstützen – sei dies durch Weitersagen, durch Hinweise auf mögliche Standorte, durch das Angebot von fachlicher Mitarbeit oder durch finanzielle Spenden.

Mehr Informationen: www.themonumentofpeace.net

Kontakt: admin@themonumentofpeace.net

Spendenkonto:
Stiftung Monument of Peace
Raiffeisenbank 6003 Luzern, Bahnhofstrasse 5
IBAN CH85 8120 3000 0512 0015 9
SWIFT/BIC RAIF CH 22C03

Finanzierungsmodell
Baukosten: CHF 20 Mio.
Landkosten: keine, da durch Gemeinde im Baurecht gratis zur Verfügung gestellt
Durchschnittlicher Spendenbetrag pro Eingang: CHF 100

Benötigt würde also eine Gemeinschaft mit 200’000 Spenderinnen und Spendern. Das ist zwar eine beachtlich grosse Gemeinschaft, doch in Relation zur Weltbevölkerung von 7,2 Milliarden handelt es sich lediglich um 0,00278 Prozent.

Unsere Frage ist: Wie können wir diese 200’000 Menschen finden?

Magnet
Das Monument of Peace kann für den Standort (Stadt, Region, Land) durchaus auch aus wirtschaftlicher Sicht interessant sein. Eine weltumspannende, 2012 von der italienischen Handelskammer publizierte Studie zur Frage „Welchen wirtschaftlichen Wert haben Wahrzeichen für den betroffenen Standort?“ zeigte, dass ein solcher für die Erstplatzierten folgende Summen ergibt: Eiffelturm CHF 475 Mia.!, Kolosseum CHF 158 Mia.!, Sagrada Família CHF 93 Mia.! und Mailänder Dom CHF 82 Mia.!

Mauro
Guide und Hüter des Grals in der Bucht von Calvi